Tjark Willenbrink, Sophie Rai, Johanna Saschek, in der Mitte Pfarrer Dr. Martin H. Thiele mit Weihbischof Dr. Christoph Hegge, (Messdienerin), Stella Ahlert, Pauline Schräder, Johanna Kappelhoff

 

Dieses Jahr an Christi Himmelfahrt kommen neun Kinder aus der Gemeinde zur Erstkommunion. Herzliche Einladung zu dieser Feier!

 

Foto: Dr. Martin H. Thiele

Offener Brief zur Lage der Kirche Februar 2022

Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinde St. Johannes Baptist in Gimbte!

Sicher haben auch Sie von der Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens im Bistum München/Freising gehört und gelesen. Und wahrscheinlich bewegt und erschüttern auch Sie die Vorgänge, die in diesem Gutachten aufgezeigt werden. Dass das in diesem Gutachten angesprochene systemische Fehlverhalten der Kirchenleitungen in diesem Bistum und vor allem die Missachtung der Nöte und Verzweiflung der vom Missbrauch betroffenen Menschen leider keine Ausnahme darstellen, unterstreicht die viel zitierte Krise der katholischen Kirche in Deutschland. Vielleicht hat dies auch bei Ihnen ein weiteres Abwenden von unserer Kirche bewirkt. Vielleicht aber hat es auch „nur“ dazu geführt, dass Sie sich resigniert eingestehen, dass dies eben nach wie vor Teil des deutschen Katholizismus ist und nur wenig Hoffnung auf Besserung besteht.

Wir, die Mitglieder des Pfarrkonvents (Kirchenvorstand und Pfarreirat), wenden uns heute an Sie nicht nur, weil wir das Erschrecken und das tiefe Bedauern über diese Umstände mit Ihnen teilen, sondern vor allem deshalb, weil wir deutlich machen wollen, warum wir nach wie vor zu dieser – auch unserer! – Kirche stehen. Und dies vor allem auf der Ebene unserer Gemeinde hier in Gimbte.

Wir glauben und erfahren immer wieder, dass in unserer Gemeinde ein anderer Geist herrscht. Dies drückt sich in vielfältiger Form aus. So etwa in der Trägerschaft des Kindergartens, der offenen Jugendarbeit, in der Gemeinschaft der Messdiener, der Feier von Erstkommunion und Firmung, der Pfarrbücherei, der Sternsingeraktion und vielem anderen. Mitarbeiter und Ehrenamtliche der Gemeinde sind in Fragen des Schutzes von Kindern und Jugendlichen hoch sensibilisiert, nehmen regelmäßig an Präventionsschulungen teil und haben ein eigenes Schutzkonzept entwickelt. Damit streben wir an, dass sich Kinder, Jugendliche und Familien gut geborgen fühlen können und dass wir gemeinsam Kirche für die Menschen unserer Gemeinde und in Gimbte sein wollen.

Schließlich wollen wir einen (wenn auch begrenzten) Beitrag zur Wahrnehmung und Aufarbeitung der in unserer Kirche nach wie vorherrschenden strukturellen Probleme leisten.

Gerne würden wir mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen. Über Kommentare und Anregungen würden wir uns sehr freuen! pfarrkonvent@pfarrgemeinde-gimbte.de

In der Hoffnung, dass Sie unsere Einschätzung teilen und mit uns auch weiterhin unserer Gemeinde treu bleiben, grüssen wir Sie herzlich!

Gimbte, 12. Februar 2022

Ihr Pfarrkonvent St. Johannes Baptist (Gimbte)

In der Zeit vom 14. Februar – 11. März 2022 ist das Pfarrbüro nur donnerstags in der Zeit von 16.30-18.30 Uhr besetzt.

Ab dem 17. Januar 2022 gelten neue Öffnungszeiten des Pfarrbüros: Montags, 10.00 – 12.00 Uhr und Donnerstags, 16.30 – 18.30 Uhr. Das Pfarrbüroteam besteht jetzt aus Nicole Freihof und Doris Kreutzmann.

Am Samstag, 8. Januar 2022, stehen Sternsingerinnen und Sternsinger in der Zeit von 17.00 – 17.45 Uhr auf dem Dorfplatz. Sie singen das Sternsingerlied und geben den Menschen den Segen. Dort ist auch Gelegenheit, für das „Kindermissionswerk“ (in diesem Jahr steht der Sudan im Fokus) zu spenden. Die caritativen Organisationen vor Ort sind dringend auf die jährlich einmalige Spende der Sternsingeraktion angewiesen. Daher bitte ich Sie herzlich um Ihre Gabe! (Sollten Sie an dem Tag nicht können, besteht die Möglichkeit, Spenden im Pfarrbüro bis zum 13.01.2022 abzugeben.)

– Ebenfalls am Samstag, 8. Januar 2022, ist um 18.00 Uhr der Sternsinger-Familiengottesdienst in der Kirche. Für diesen Gottesdienst gilt:

Alle Kinder vom Grundschulalter an (bis zum 14. Lebensjahr) müssen einen negativen „Corona“-Test vorlegen. Für alle weiteren Gottesdienstteilnehmer (ab dem 15. Lebensjahr) gilt die sog. „“2G-Regel“, d. h. es muss ein Impf- oder Genesungsnachweis vorgelegt werden. Das wird am Eingang kontrolliert.

 

Für diese Massnahme bitte ich um Verständnis; es ist der Preis dafür, dass wir Gottesdienst feiern können und sich alle dabei sicher fühlen.

Das Pfarrbüro bleibt am Donnerstag, 23.12.2021 geschlossen.

Die Corona-Schutzordnung des Landes NRW und die Corona-Verordnung des Bistums Münster sehen vor, dass auch weiterhin in allen Gottesdiensten während der gesamten Dauer eine Schutzmaske zu tragen ist! Bei Sondergottesdiensten gilt darüber hinaus die sog. „3-G-Regel“. Darauf werde ich in den kommenden Newslettern jeweils gesondert hinweisen.